22.10.18 –
Der Stadtvorstand der Göttinger Grünen fordert eine Mietpreisstabilität in Grone. Dazu Julian Arends vom Stadtvorstand: „Die Adler Real Estate AG will sich durch die Modernisierung ihres Wohnungsbestands in Grone eine goldene Nase verdienen. Wir fordern daher, vor den Modernisierungen die Sanierungsbedarfe genau zu erfassen. Nötige Sanierungen dürfen sich nicht auf die Miethöhe auswirken. Darüber hinaus fordern wir, dass die Modernisierungen in einem angemessenen Maße stattfinden. Wichtig ist, dass die Mieterinnen und Mieter der Adler Real Estate AG ihr Zuhause behalten können. Wir setzen uns daher für eine Mietpreisstabilität ein."
Um die Sanierungsbedarfe zu erfassen, fordern die Grünen die Bildung einer Mängelkommission. Diese muss das Vertrauen von allen Seiten bekommen und sollte sich daher aus Vertreter*innen der Mieter*inneninitiative, des Mieterschutzbunds und der Adler Real Estate zusammensetzen. Die Kommission soll vor Beginn der Sanierungsarbeiten durch alle betroffenen Immobilien gehen und den Sanierungsbedarf dokumentieren.
Die Adler Real Estate besitzt in Grone ca. 1.100 Wohnungen, viele davon sollen nun modernisiert werden. Etwa 50% der Bewohner*innen beziehen hier Transferleistungen. Eine geplante Erhöhung des durchschnittlichen Quadratmeterpreises von 5,40 Euro um durchschnittlich 2 Euro würde bei vielen Bewohnern die Grenzen der Bezahlbarkeit überschreiten oder die Inanspruchnahme von Transferleistungen erhöhen.
„Es darf nicht sein, dass in Zeiten milliardenschwerer Wohnraumprogramme auf Bundesebene zum Teil überflüssige Modernisierungen vor allem im Niedrigpreisbereich zum Anlass genommen werden, den Mietpreis langfristig derart zu erhöhen, dass er die Zuschüsse der Sozialkassen ausreizt oder Mieter*innen - meist mit geringen Einkommen – finanziell überlastet und so zu einer erheblichen Mietunsicherheit führt", so Julian Arends. Kontakt: Julian Arends, Mitglied des Stadtvorstands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Email: julian.arends@gruene-goettingen.de
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