Oshionwu: „Die Bürgerdialoge waren mit neuen Ideen, Perspektiven und Visionen sehr bereichernd!“
Mit dem fünften und letzten Bürgerdialog der Reihe „Göttingen, rede mit!“ hat Oberbürgermeisterkandidatin Onyeka Oshionwu gemeinsam mit Expert*innen und zahlreichen Bürger*innen über die Zukunft des Wohnens in Göttingen diskutiert. Im Mittelpunkt standen bezahlbarer Wohnraum, nachhaltiges Bauen und innovative Wohnformen. Impulse lieferten Karola Hagedorn von der Alten-WG der Freien Altenarbeit am Goldgraben, Axel Lange Geschäftsführer von Argillatherm mit seinem innovativen Baustoff für klimaresistente Gebäude sowie Daniela Rafie Elizei aus dem Management-Team der EBR Projektentwicklung.
„Die Wohnungsfrage lösen wir nicht allein mit immer neuen Baugebieten. Wir müssen vorhandenen Wohnraum besser nutzen, die Zweckentfremdungssatzung konsequent anwenden und neue Wohnformen ermöglichen. Nachhaltigkeit heißt für mich zuerst: Bestehendes weiterentwickeln, bevor wir neue Flächen versiegeln. Dafür braucht es den Mut, neue Wege zu gehen und innovative Ideen stringent zu fördern“, erklärte Onyeka Oshionwu.
In der Diskussion ging es unter anderem um Nachverdichtung statt Flächenverbrauch, generationenübergreifendes Wohnen, barrierefreie Quartiere sowie den Umgang mit leerstehenden Immobilien. Auch Wohnraum für Studierende und Auszubildende sowie neue Konzepte zur Finanzierung gemeinwohlorientierter Wohnprojekte.
Oshionwu sprach sich zudem für eine stärkere Zusammenarbeit mit der Universität, die Wiederbelebung des Projekts „Wohnen für Hilfe“ sowie eine konsequentere Bekämpfung von Leerstand aus. Für Menschen ohne starke Lobby brauche es bessere Beratung und Housing-First-Ansätze.
Belegungsrechte sind für Oshionwu ein Instrument wie die Stadt besonders vulnerable Gruppen unterstützen kann.
„Wohnen entscheidet über Lebensqualität, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb dürfen wir nicht in alten Denkmustern verharren. Göttingen braucht bezahlbaren Wohnraum, klimafeste Gebäude und Quartiere, in denen Menschen unabhängig von Alter, Einkommen oder Lebensmodell gut zusammenleben können. Genau diese Ideen entstehen, wenn Politik den Menschen zuhört!“, so Oshionwu.
Mit dem Forum Wohnen und Bauen endet die Bürgerdialogreihe „Göttingen, rede mit!“. In den vergangenen Wochen diskutierte Onyeka Oshionwu gemeinsam mit Fachleuten und Einwohner*innen von Göttingen über zentrale Zukunftsfragen Göttingens – von Sport und Ehrenamt über Kultur, Wirtschaft, Klimaschutz und Gesundheit bis hin zu Wohnen und Stadtentwicklung. Die Anregungen aus den Veranstaltungen fließen in ihre programmatische Arbeit für Göttingen ein.
Dazu erklärt Oshionwu: „Die Bürgerdialoge haben mich in meiner Überzeugung bestärkt: Die besten Ideen für Göttingen entstehen nicht im Rathaus oder in Parteizentralen, sondern im Gespräch mit den Menschen.
Ich bin dankbar für die Offenheit, die vielen klugen Anregungen und auch für die kritischen Fragen. Aus jedem Abend nehme ich neue Perspektiven mit – und den Auftrag, daraus konkrete Politik für unsere Stadt zu machen, die das Leben der Menschen verbessert.„
Weitere Informationen und Termine:
http://www.onyeka-oshionwu.de/
Fotonachweis:
Jürgen Bartz
Pressekontakt:
Jannik Scherer | Mitglied des Stadtvorstands von Bündnis 90/Die Grünen Göttingen | E-Mail: jannik.scherer@gruene-goettingen.de | Tel.: 0171 1944 100