Mit großer Sorge verfolgt die Grüne Ratsfraktion die Entwicklung von Galeria. Die erneute Insolvenz stellt eine ernste Bedrohung für die 70 Angestellten in Göttingen dar. Unsere Solidarität gilt den Angestellten, den Menschen die direkt von der möglichen Insolvenz betroffen sind.
„Es sind immer die Angestellten, die zuerst unter den Folgen einer Unternehmensinsolvenz leiden. Das darf so nicht sein. Der Standort in Göttingen gehört zu den Stärkeren. Es muss Klarheit über das weitere Verfahren geschaffen werden. Im Fokus müssen die Menschen stehen. Ihnen gilt unsere volle Solidarität. Ein klares Zeichen von Politik und Verbänden sich hinter die MitarbeiterInnen und für den Erhalt des Hauses in Göttingen zu stellen ist nun dringend geboten“ sagt Julian Arends, Mitglied der Grünen Ratsfraktion.
Die Insolvenz findet auch vor dem Hintergrund der Diskussion um das „Innenstadtsterben“ statt. Für eine attraktive Innenstadt sind verschiedene Faktoren notwendig. Die Grüne Ratsfraktion versteht Galeria als Ankermieter und Frequenzbringer und damit als einen wichtigen Faktor für die Göttinger Innenstadt.
„Galeria (ehemals Karstadt) ist seit knapp 100 Jahren ein fester Bestandteil der Göttinger Innenstadt. Es gibt Gründe warum der Standort vor Ort zu den stärkeren gehört. Dies muss in den weiteren Vorgängen immer deutlich sein. Eine Schließung des Standorts wäre nicht nur für die 70 Angestellten dramatisch. Die Erhaltung muss gewährleistet werden“ ergänzt Kerstin Sennekamp, Mitglied im Fraktionsvorstand.
Die Grüne Ratsfraktion schließt sich der Darstellung von Ver.di an. Es bedarf einer schnellen Aufklärung über das weitere Verfahren.

