Trinkbrunnen kaputt, Klimacontainer auf dem Bauhof: Grüne fordern schnelle Hilfe gegen Hitze

Es ist heiß, extrem heiß und mitten in dieser Hitzewelle ist der Trinkbrunnen in der Göttinger Fußgängerzone außer Betrieb. Für die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zeigt das: Göttingen muss vorhandene Maßnahmen besser nutzen und neue Wege gehen, um die Stadt an heiße Sommer anzupassen.

Die Fraktion fordert, den Trinkbrunnen schnell wieder in Betrieb zu nehmen und den vorhandenen Wasseranschluss für weitere Angebote wie Wasserzerstäuber zu nutzen. Auch der Klimacontainer, der derzeit auf dem Bauhof steht, soll dort eingesetzt werden, wo Menschen an heißen Tagen Schatten und Abkühlung brauchen.

Wer bei über 30 Grad durch die Innenstadt läuft, merkt schnell, wie wichtig Wasser und Schatten sind. Der Trinkbrunnen muss funktionieren. Gleichzeitig sollten wir mutiger werden und weitere Maßnahmen zum Hitze- und Gesundheitsschutz auf den Weg bringen“, sagt Julian Schlumberger, Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen Ratsfraktion.

Als Vorbild nennen die Grünen Städte wie Wien. Dort sorgen Nebelduschen, Trinkbrunnen mit Sprühfunktion, Wasserspiele und weitere kleine Maßnahmen an heißen Tagen für zusätzliche Abkühlung. Solche Angebote ersetzen keine Bäume, Parks oder Entsiegelung, können aber schnell und gezielt helfen.

„Hitzeschutz beginnt nicht erst in zehn Jahren. Viele Maßnahmen lassen sich kurzfristig umsetzen und machen den Alltag für die Menschen sofort angenehmer. Göttingen sollte den Anspruch haben, bei diesem Thema Vorreiterin zu werden“, sagt Onyeka Oshionwu, Oberbürgermeisterkandidatin der Göttinger Grünen.

Julian Schlumberger vor unscharfer Parklandschaft
Bild: @green_layout | Julian Schlumberger, Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen Ratsfraktion
Onyeka Oshionwu vor Stadtkolisse, flankiert von zwei Personen die zu ihr Blicken
Onyeka Oshionwu, Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen Göttingen

Titelbild: High Contrast @commons.wikimedia.org

Erklärung von Onyeka Oshionwu …